Bei schlechtem Wetter fotografieren

Wenn wir draußen an der frischen Luft sind und uns dem Wetter aussetzen, müssen wir unsere Ausrüstung auch immer anpassen. Da wir unsere Spiele auch immer fotografieren sind wir natürlich auch auf eine wasserdichte Kamera angewiesen. Deshalb möchten wir euch heute zwei unserer Outdoorkameras vorstellen. Die Coolpix AW100 und die Olympus Tough TG-1.

Vergleich der Coolpix AW100 und Olympus Tough TG-1.

Hält man diese beiden Unterwasserkameras nebeneinander, fällt auf, dass sie von der Größe und Gewicht sehr ähnlich sind. Bei der Nikon ist das Objektiv an der oberen Ecke angebracht und relativ klein. Die Olympus, hat wie bei einer klassischen Kompaktkamera, das Objektiv in der Mitte. Hierfür gibt es dann auch Vorsatzlinsen – nämlich ein Fischauge und ein Telekonverter.

Bei der Nikon ist die Oberfläche vorne sehr glatt. Dadurch liegt sie teilweise nicht gut in den Händen. Die Griffigkeit ist kaum vorhanden, und es besteht die Gefahr diese fallen zu lassen. Die Olympus gibt es hingegen vorne eine Griffleiste, wodurch diese Kamera sehr gut in der Hand liegt. Allerdings sind beide Kameras mit einer Schlaufe ausgestattet, um die Kamera zu fixieren.

Beide Kameras sind stoßfest und für 10m wassertiefe geeignet. Die Toughkamera hat einen 4-fach Zoom die Nikon einen 5-fach Zoom. Allerdings gibt es wie erwähnt die Vorsatzlinsen. Die Nikon hat hinten und oben kein Einstellrad. Die Einstellen erfolgen über Tasten. Die Tough TG-1 hat im hinteren Bereich ein Einstellrad.

Beide Kameras haben einen GPS-Sensor, hier gibt es keinen Unterschied. Dieses ist sehr nützlich, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal feststellen möchte, wo genau man eigentlich die Fotos geschossen hat. Gerade bei Reisen in die Wildnis oder Unterwasser in den Meeren ist es leicht, die Orientierung zu verlieren. Beide haben die Möglichkeit Videos in Full-HD aufzunehmen und diese mit Stereo-Ton zu überziehen. Ein Unterschied in der Qualität der Videos ist hier kaum zu erkennen. Wir nutzen beide Kameras daher gleichermaßen gerne für Videoaufnahmen.

Die Tasten bei der Toughpad sind deutlich einfacher und griffiger gestaltet. Die Coolpix AW 100 von Nikon ist bis zu einer Fallhöhe von 1,5 m fallsicher. Das heißt man kann sie fallen lassen, ohne dass diese kaputt gehen soll.

Fazit

Beide Kameras sind nicht nur für die Fotografie Unterwasser, sondern auch für alle Begebenheiten geeigent, in denen die Witterung sehr stark auf die Kamera einwirkt. So reicht es bereits aus, dass es kräftig regnet, um einfache Kompaktkameras nicht mehr benutzen zu könnne, ohne das man Gefahr läuft diese zu beschädigen. Den Vorteil, dass diese Kameras dann auch noch wasserdicht sind, kann man dann in einem Urlaub am Meer natürlich erst so richtig ausnutzen. Aber auch bereits bei kalten Temperaturen und Schnee sind diese wasserdichten Kameras durchaus sehr von Vorteil.

Reconstructing Future

2012 jähren sich zum 40. Mal die Spiele der XX. Olympiade in München. Sie markieren einen Wendepunkt im Umgang mit dem öffentlichen Raum. Was sich als Paradigmenwechsel eines emanzipatorischen Umgangs ankündigte, fand durch das Attentat ein jähes Ende und innenpolitische Hardliner gewannen die Oberhand.
Dieser historische Punkt, an dem plötzlich alles möglich schien, wird durch „Reconstructing Future“ verhandelt.
Als heitere Spiele konzipiert, entwarfen die Spiele der XX. Olympiade ein neues Deutschlandbild, das die Welt die faschistische Inszenierung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin vergessen lassen sollte. Das Gesamtkonzept spiegelte sich nicht nur in Architektur und Städteplanung, sondern in jedem Detail des Corporate Design und im Verhaltenskodex des Teams, das die komplexen Abläufe regelte. Kommunikative Vermittlungsstrategien ersetzten ordnungspolitisches Diktat.

Taktiken der Eskalationsvermeidung, ein Code von Handzeichen und der reibungslose Umgang mit Menschenmassen wurden eingeübt. Die Truppe, die potentieller Gewalt mit Bonbonkanonen, Blumensträußen und Dackeln begegnete, sah dazu noch gut aus.
Modedesigner André Courrèges entwarf die Kostüme für 40.000 Mitarbeiter. Basierend auf dem von Otl Aicher entwickelten Farbcode waren die Ordnungskräfte mit himmelblauen Anzüge, weißen Ballonmützen und weißen Stiefeln ausgestattet. Das äußere Erscheinungsbild trug wesentlich zur Schaffung der heiteren Atmosphäre bei.

Zwischen dem 26. August und dem 11. September 2012 tauchten im öffentlichen Raum der Stadt München ein Team von 40 Personen auf. Seine Präsenz ist ein atmosphärischer Eingriff in das Stadtbild.
20 Frauen und 20 Männer waren mit einer zeitgenössischen Interpretation der Courrèges-Outfits von 1972 ausgestattet.
Neben dem Erscheinungsbild wurde auch das Verhaltensrepertoire und die kommunikativen Strategien, die 1972 eine Rolle spielten, reinszeniert. Auf vorgegebenen Routen waren die Akteure durch die Münchner Innenstadt unterwegs, wobei die Protagonisten einander an bestimmten Plätzen begegnen. Choreographien wurden entwickelt. Wiedererkennbare Muster entstanden.
„Reconstructing Future“ verweist einerseits auf den Verlust einer 1972 möglichen Zukunft. Auf der anderen Seite macht sie bewusst, dass die gesellschaftliche Wirklichkeit relativ und verhandelbar ist.